Joey Schmidt-Muller

Visual Artist

 

 


 

Die Reformation zwischen Farbe und Form

 

Bilder und Objekte sind ein Spiegel unserer Zeit und haben nichts mit den Schönheitsvorstellungen einer historischen Ästhetik zu tun, die auf Überwältigung des Betrachters abzielen und keinen Raum zur Mitsprache lassen. Sie haben nichts Tröstliches, entblößen das Gesicht hinter der Maske, wie ein melancholisches Monument menschlicher Verlorenheit, auf der Suche nach der Durchlässigkeit, durch die sie den Betrachter zugleich in sich hineinlassen und von ihm handeln, der absoluten Wahrheit jenseits aller Relativität.