Joey Schmidt-Muller meets Markus Lüpertz

Joey Schmidt-Muller trifft auf Markus Lüppertz

 

Text zur Ausstellung im Kettenschmiedemuseum Fröndenberg, 25.03. 2018, 11.30 Uhr

 

Ketten zu Kerzen oder Die sprechenden Schatten von Fröndenberg

 

„Der Mensch ist frei, und wär’ er in Ketten geboren!“,

lesen wir bei Friedrich Schiller. Mir erscheint es zwingend und unausweichlich, zur Eröffnung dieser Ausstellung im Westfälischen Kettenschmiedemuseum den politischen Impuls ins Zentrum der Betrachtungen zu rücken. Ich möchte ein symbolisches Freiheitslicht anzünden im Angesicht der Bilder die wir hier und heute sehen und angesichts der unfassbaren und unerträglichen Verbrechen, von denen uns täglich und stündlich aus allen Teilen der Welt berichtet wird. breaking news, die uns das Herz brechen.

 

Meine Damen und Herren, ich werde der Versuchung widerstehen, Ihnen die anwesende Kunst zu erklären. Die Bilder sind selbst der Text. Raum und Zeit sind der Kontext. Das Verhältnis von Text und Kontext in Ihrem Auge ergibt den Sinn des hier Gezeigten. Sie sehen und hören Ketten. Die Kettenreaktion findet in unseren Köpfen statt.

Was also sehen wir?

Bilder von Joey Schmidt-Muller neben dem „Paris“ von Markus Lüpertz. Gekettete und Geknechtete, Unterdrückte und Gefolterte. Das wird unserem Mut zugemutet. „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“, sagt Ingeborg Bachmann.

Joey Schmidt-Muller nimmt ausdrücklich archaisch-mythische Motive auf, die sich bei Lüpertz zahlreich finden. Und die „Sechs Tugenden“, die Lüpertz dargestellt hat, sind gespiegelt in den „Sieben Todsünden“ des Schweizer Künstlers. Seine traumatische Sachlichkeit ist der dithyrambischen Malerei des jungen Lüpertz in vielfacher Hinsicht verwandt. Und die Installation der helvetischen Einkaufstüten hängt der Himmel buchstäblich zum Halse heraus.

 

Gute Kunst zeichnet sich dadurch aus, dass sie etwas zeigt, was wir schon kennen, auf eine Art und Weise, die wir noch nicht kennen. Würden wir nur Unbekanntes sehen, würden wir gar nichts erkennen, wie jemand, der noch niemals Schnee gesehen hat, keinen Begriff dafür kennt. Das individuell Bewusste wird in Kunst und Literatur auf geheimnisvollen Wegen mit dem kollektiven Unbewussten verknüpft, mit dem, was Carl Gustav Jung als den gemeinsamen Ur- und Untergrund unserer Existenz ausgemacht hat, auf dem wir alle stehen, aus dem wir herauswachsen, herausragen, also ex-istieren.

 

Und, nein – den Figuren von Markus Lüpertz und den Bildern von Joey Schmidt-Muller „fehlt“ nichts. Sie sind vielmehr völlig ganz und komplett. Das Verständnis des einzelnen Kunstwerks ergibt sich, wenn wir das Fragmentarische nicht als Defizit, sondern als eigenständige, integre Form begreifen. „Wirklich neu“, schreibt Markus Lüpertz einmal, „ist nur das Unbewusste.“

 

Joey Schmidt-Mullers unerbittlicher Blick in die Abgründe der menschlichen Seele zeigt uns nicht alles; er deutet nur an, er bietet uns fragende Fragmente, etwas, das ich „Augengeländer“ nennen möchte. Eine Art Sehhilfe, ein Brenn- oder Fernglas, je nachdem, wie man es in Händen hält. Dass die Augen dabei vom Hinschauen tränen, wird sich nicht vermeiden lassen.

Prometheus, der listige Titan, lag auch in Ketten. Er wurde von Zeus übel dafür bestraft, dass er „seinen Geschöpfen“, den Menschen, das Feuer gebracht hat, das wohl die wichtigste Entdeckung überhaupt gewesen ist, abgesehen von der Erfindung des Fahrrads (und des i-Phones natürlich, dieser modernen Büchse der Pandora). Wir zahlen für den jeweils nächsten evolutionären Schritt immer auch einen Preis, seit jenem veganen Erkenntnisschock, der zur Vertreibung aus dem Paradies geführt hat – und zur bekanntesten Zahnpasta-Werbung.

Zeus weiß im Mythos, dass er von Prometheus getäuscht wird, und er täuscht vor, die Täuschung nicht zu durchschauen. So arbeiten Geheimdienste. Doch seine Rache ist fürchterlich: Prometheus, der aufmüpfige Feuerkopf mit Helfersyndrom, wird an einen kaukasischen Felsen gekettet, täglich frisst ihm ein Adler an der Leber, nachts wächst das Fleisch wieder nach. Wildes Fleisch, Wucherungen, Titanenblut.

 

NATRON liegt also in Ketten.

Und nun? Wie geht es weiter? In Platons Höhlengleichnis aus dem 7. Buch der „Politéia“ sitzen die Menschen angekettet am Boden und mit dem Rücken zum Licht. Sie nehmen nur Schatten und Echos wahr und beten diese sprechenden Schatten an. Sie halten das, was sie sehen, schon für die Wirklichkeit, ohne je im Freien gewesen zu sein.

 

Geht es uns anders?

Sind wir nicht alle angekettet in unserem Gedankenkerker, in unserem Gefühlsgefängnis, aus dem wir ängstlich herausblinzeln, in Sorge vor den Prüfungen der Freiheit, vor der Ideenfolter, die da draußen auf uns warten könnte. Angenommen, die Fesseln zerfielen zu Staub oder Fröndenbergs Ketten wären aus Pappmachée wie Theaterkulissen? Das Tor ins Gesetz, wie in Kafkas Parabel, wäre in Wirklichkeit gar nicht verschlossen? Die Freiheit eine reife Frucht auf unserem Teller? Hören Sie Florestans Kerkerarie, gesungen von Peter Anders, 1952?

 

Würden wir, beherzt wie Fidelio, die Fackel ergreifen? Könnten wir es? Würden wir mit Marianne auf die Pariser Barrikaden steigen? Liberté. Egalité. Fraternité. Hielten wir die Möglichkeiten aus, die sich uns in Freiheit bieten? Oder sind wir anfällig für die Finten, Tricks und fake news der Schattenwissenschaftler und ihre Botschaften von drüben, von der dunklen Seite der Macht ... und kriechen ängstlich zurück ins Dunkel der Höhle, Troglodyten in dumpfer unterirdischer Stille? Murmelnde Schatten.

Was ist geschehen mit all den Ketten, die hier nebenan von kräftigen Männern geschmiedet und geschliffen wurden? Wie viele Gefängnisketten waren darunter? Schwere Haken, um Züge zu ziehen? Waggons mit Kohle, Erz und Schamott. Haken und Risse, an denen noch heute geschlachtete Schweine baumeln? Was sehen wir, wenn wir die Augen schließen? Ist auch die klirrende Ankerkette der Arche Noah dabei, wie Joey Schmidt-Muller sie gemalt hat?

Es muss den Vorschein von etwas Anderem geben, auf das wir uns zubewegen, wenn wir die platonische Höhle tatsächlich verlassen. Und so gibt es auch hinter den Arbeiten von Joey Schmidt-Muller noch eine andere, verborgene Welt, gottlob! Oder ist das Wort „gottlob“ hier unangemessen?

 

Sprengen Sie also die Ketten der Wahrnehmung! Prometheus unchained!

 

„Der Mensch ist frei, und wär’ er in Ketten geboren!“

 

Schauen Sie sich diese Bilder genau an! Schauen Sie auch hinter die Bilder! Und bitte ... erschrecken Sie nicht, wenn Sie dabei auf sich selber treffen und sich selbst begegnen!

Schwerter zu Pflugscharen! War das nicht das Motto des politischen Aufbruchs? Der Friedfertigkeit? Der Freiheitsbereitschaft. Der Freiheit zu denken, Freiheit zu reden – der Rede- und Pressefreiheit?!

Schwerter zu Pflugscharen! Und ich füge hinzu: Ketten zu Kerzen. Schmelzen wir also die Fesseln der Unfreiheit symbolisch ein und um zu Wachs und Wachsamkeit!

 

Die Schlussstrophe von Friedrich Hölderlins Ode „Lebenslauf“ lautet:

 

Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,

   dass er, kräftig genährt, danken für alles lern’

      und verstehe die Freiheit,

                                 aufzubrechen, wohin er will.

 

Es lebe die Freiheit! Es lebe die Kunst! Es lebe die Freiheit der Kunst!

 

© 2018 Wernfried Hübschmann

 

 

CHAINS TO CANDLES or The Speaking Shadows of Fröndenberg

Text for the exhibition at the Kettenschmiedemuseum Fröndenberg, Germany


"Man is free and if he were born in chains!",

we read with Friedrich Schiller. It seems to me inevitable and inevitable that the opening of this exhibition in the Westfälische Kettenschmiedemuseum will bring the political impulse to the center of the considerations. I want to light a symbolic light of freedom in the face of the images we see here and today and the incredible and unbearable crimes that are reported daily and hourly from all over the world. breaking news that break our hearts.

Ladies and gentlemen, I will resist the temptation to explain to you the art present. The pictures are themselves the text. Space and time are the context. The relationship of text and context in your eye gives the meaning of what is shown here. They see and hear chains. The chain reaction takes place in our heads.

 

So what do we see?

Pictures by Joey Schmidt-Muller next to the "Paris" by Markus Lüpertz. Chained and enslaved, oppressed and tortured. That's what our courage is supposed to do. "The truth is reasonable for man," says Ingeborg Bachmann.

Joey Schmidt-Muller explicitly takes up archaic-mythical motifs, which are numerous in Lüpertz. And the "Six Virtues" that Lüpertz portrayed are mirrored in the "Seven Deadly Sins" of the Swiss artist. His traumatic objectivity is related to the dithyrambic painting of the young Lüpertz in many respects. And the installation of Helvetian shopping bags literally hangs the sky to the neck.

Good art is characterized by showing something we already know, in a way that we do not know yet. If we were to see only the unknown, we would not know how someone who has never seen snow knows nothing about it. The individually conscious is linked in mysterious ways with the collective unconscious in art and literature, with what Carl Gustav Jung has identified as the common ground and foundation of our existence, on which we all stand, out of which we grow out, so stand out exist.

 

And, no - the figures of Markus Lüpertz and the pictures of Joey Schmidt-Muller "nothing" is missing. They are rather complete and complete. The understanding of the individual artwork arises when we understand the fragmentary not as a deficit but as an independent, integral form. "Really new," writes Markus Lüpertz once, "is only the unconscious."

Joey Schmidt-Muller's relentless look into the depths of the human soul does not show us everything; he just hints, he offers us questioning fragments, something I would call "eye railing". A kind of visual aid, a pair of binoculars, depending on how you hold it in your hands. It will be unavoidable that the eyes will be tears.

 

Prometheus, the cunning Titan, was also in chains. He was badly punished by Zeus for having brought "fire to his creatures," man, which has probably been the most important discovery ever, apart from the invention of the bicycle (and the i-phone of course, this modern rifle of Pandora). We also always pay a price for the next evolutionary step since that vegan shock of knowledge that led to the expulsion from paradise - and to the best-known toothpaste advertising.

 

Zeus knows in the myth that he is deceived by Prometheus, and he pretends not to see through the deception. This is how secret services work. But his revenge is terrible: Prometheus, the rebellious fire head with helper syndrome, chained to a Caucasian rock, every day eats an eagle on his liver, at night the flesh grows again. Wild meat, growths, Titan blood.

NATRON is in chains.
And now? What's next? In Plato's cave allegory from the seventh book of the "Politéia" people are chained to the ground and with their backs to the light. They only perceive shadows and echoes and worship these speaking shadows. They already see what they see as reality, without ever having been outdoors.

Are we different?

 

Are not we all chained up in our thought-dungeon, in our emotional prison, from which we blink anxiously out, worried about the trials of freedom, the idea torture waiting for us out there? Assuming the shackles fell to dust or Fröndenberg's chains would be papier mâché like theater backdrops? The door to the law, as in Kafka's parable, would not be closed in reality? The freedom of a ripe fruit on our plate? Do you hear Florestan's Kerkerarie, sung by Peter Anders, 1952?

Would we, brave like Fidelio, take the torch? Could we do it? Would we climb to the Parisian barricades with Marianne? Liberté. Egalité. Fraternité. Did we hold out the possibilities that offer us in freedom? Or are we susceptible to the feint, tricks, and fake news of the Shadow Scientists and their messages from over there, from the dark side of power ... and anxiously crawling back into the darkness of the cave, troglodytes in dull underground silence? Muttering shadows.


What happened to all the chains that were forged and honed by powerful men next door? How many prison chains were there? Heavy hooks to pull trains? Wagons with coal, ore and fireclay. Hooks and cracks on which slaughtered pigs still dangle today? What do we see when we close our eyes? Is the Noah's ark-like anchor chain with it, as Joey Schmidt-Muller painted it?

 

There must be a glimpse of something else we are moving toward when we actually leave the Platonic Cave. And so there is another hidden world behind the works of Joey Schmidt-Muller, thank God! Or is the word "thank God" inappropriate here?

So blow up the chains of perception! Prometheus unchained!

"Man is free and he would have been born in chains!"

Take a close look at these pictures! Also look behind the pictures! And please ... do not be alarmed if you meet yourself and meet yourself!

Swords to plowshares! Was not that the motto of the political upheaval? The peacefulness? Freedom. The freedom to think, freedom to speak - freedom of speech and the press ?!

The final stanza of Friedrich Hölderlin's ode "Lebenslauf" reads:

Everything is checked by man, say the heavenly ones,

that he, vigorously nourished, thanks for all learning '

and understand the freedom

break up wherever he wants.

Long live freedom! Long live the art! Long live the freedom of art!

© 2018 by Wernfried Hübschmann

 

Die Herausforderung meine Werke im direkten Dialog mit der monumentalen Figur von Markus Lüpertz im Kettenschmiedemuseum & in der Kulturschmiede in Fröndenberg/Ruhr zu zeigen, war der entscheidende Grund für meine spontane Zusage, diese Ausstellung zu bestreiten.

Der zündende Funke entfachte auf meiner diesjährigen Reise durch Rajasthan. Vor dem Stadt-Palast in Udaipur standen zugehauene Steine, die alten Grenzsteinen ähnelten, fest in der Erde verankert und mit starken Ketten versehen. An diese wurden früher Arbeits- und Kriegselefanten angekettet. Sie offenbarten sich mir als indirektes Verbindungsglied zum Kettenschmiedemuseum. Daraus entstand in "Ketten & Freiheit", ein Thema das mich inspirierte drei Werke zu schaffen, die im Ausdruck "Der im Stein gefesselte Mensch" darstellen und in der Ausstellung zu sehen sein werden.

The challenge to show my works in direct dialogue with the monumental figure of Markus Lüpertz in the Kettenschmiedemuseum & in the Kulturschmiede in Fröndenberg / Ruhr was the decisive reason for my spontaneous commitment to contest this exhibition.
The spark ignited my trip to Rajasthan this year. In front of the City Palace in Udaipur stood cut stones that resembled old landmarks, firmly anchored in the ground and provided with strong chains. Work and war elephants used to be chained to these. They revealed themselves to me as an indirect link to the Kettenschmiedemuseum. This resulted in "Chains & Freedom," a theme that inspired me to create three works that are represented in the expression "Man in the Stone" and will be on display in the exhibition.

 

Text © 2018 Joey Schmidt-Muller

Among writers, cooperation is rather rare. Too much poets are nerds and isolated natures, who insist on rest and retreat. Maybe you do together for the publication of a magazine or for the text research to an anthology. You write letters or mails to each other, but of course this happens in a ping-pong process via an imaginary net. You do not have to sit at the same table. The "autor-nomie" is not in danger.
All the less it is surprising that cooperation between language artists on the one hand and musicians or visual artists is surprisingly common. The idea of competition is devious and irrelevant. Assuming personal sympathy and empathy, the work process can be quite safe. The interest in fundamental artistic concerns and aesthetic concepts fuels the discussions, is fuel and fuel.
I first met and appreciated Joey Schmidt-Muller in 2014. His passion for art is contagious, his seriousness in the matter exemplary. And we also associate ourselves with experiencing a third or fourth spring in our work, after surviving storms of life, after traveling, crises and creative breaks, now, in retarded age. Things are ripe, the topics are on the table and on the pallet. And it's a pleasure to support each other and take a path that also consists of side paths and loops, but never dead ends. Which is crucial: Joey Schmidt-Muller does not deviate on these paths, the pain issues, those traumas, defeats and disturbances, from which the art of clear and pure substances distilled.

Unter Schriftstellern ist Zusammenarbeit eher selten. Zu sehr sind Dichter Sonderlinge und vereinzelte Naturen, die auf Ruhe und Rückzug pochen. Vielleicht tut man sich für die Herausgabe einer Zeitschrift zusammen oder für die Textrecherche zu einer Anthologie. Man schreibt einander Briefe oder Mails, aber das geschieht naturgemäß im Ping-Pong-Verfahren über ein imaginäres Netz. Man muss dazu nicht am selben Tisch sitzen. Die „Autor-nomie“ ist nicht in Gefahr.

Umso weniger kann es verwundern, dass Kooperation zwischen Sprachkünstler einerseits und Musikern oder bildenden Künstlern erstaunlich häufig ist. Der Gedanke an  Konkurrenz ist abwegig und gegenstandslos. Persönliche Sympathie und Empathie vorausgesetzt, kann der Arbeitsprozess ganz ungefährdet im Mittelpunkt stehen.

Das Interesse für grundsätzliche künstlerische Anliegen und ästhetische Konzepte befeuert die Gespräche, ist Treibstoff und Zündstoff.

Ich habe zunächst 2014 Joey Schmidt-Muller kennen und schätzen gelernt. Seine Leidenschaft für die Kunst ist ansteckend, seine Ernsthaftigkeit in der Sache exemplarisch. Und uns verbindet auch, dass wir, nach überstandenen Stürmen des Lebens, nach Reisen, Krisen und Schaffenspausen, nun, im vorgeruckelten Alter, einen dritten oder vierten Frühling in unserer Arbeit erleben und genießen. Die Dinge sind reif, die Themen liegen auf dem Tisch und auf der Palette. Und es macht Freude, sich gegenseitig zu unterstützen und einen Weg zu gehen, der auch aus Seitenpfaden und Schleifen besteht, doch nie aus Sackgassen. Was entscheidend ist: Joey Schmidt-Muller weicht auf diesen Pfaden den Schmerzthemen nicht aus, jenen Traumata, Niederlagen und Verstörungen, aus denen die Kunst klare und reine Substanzen destilliert.

 

Wernfried Hübschmann © 2017